korrekturzeichen

Korrekturzeichen werden zur Korrektur von Texten und Druckfahnen benutzt.
Sie markieren meist am Rand und im Fließtext die zu verbessernden Stellen.

Korrekturzeichen sind in Deutschland in den DIN-Normen DIN 16511 und DIN 16549-1 genormt und in Rechtschreibwörterbüchern (z. B. Duden) gesammelt erklärt.
 Das deutsche System kommt der internationalen Norm ISO 5776 (Proof correction marks) am nächsten, etwas stärker weichen davon

die im angelsächsischen Bereich verwendeten Zeichen ab (z. B. nach dem Britischen Standard BS-5261). Eine Übersicht über Korrekturzeichen verschiedener Länder findet sich im DUDEN Satz und Korrektur.


Die aktuellen Normen befinden sich seit längerer Zeit in Revision, da sie einerseits viele Korrekturzeichen für Fehler enthalten, die in moderner Textverarbeitung nicht mehr vorkommen (z. B. auf dem Kopf stehende Buchstaben), und andererseits nur für Korrekturen auf Papier brauchbar sind, nicht jedoch für kurze Anmerkungen in heute üblichen elektronischen Korrekturworkflows z. B. mit Kommentaren in PDF-Dateien. (Quelle: Wikipedia)


Die Grundidee sollte immer Beachtung finden:  

Die Ausführung von Korrekturen soll kein Suchspiel werden!

Alle Fehler übersichtlich, eindeutig, systematisch kennzeichnen!

Alle dazugehörigen Korrekturen übersichtlich, zeilen- oder bildnah vermerken, ist kein Platz vorhanden, dort einen eindeutigen Verweis unterbringen!

Eine Anleitung zur Verwendung der Korrekturzeichen nach DIN 16511 finden Sie hier.