Briefumschlag

 


umschlag C4

Ursprünglich wurden Briefe nicht in separaten Briefhüllen verpackt, sondern lediglich durch Umfalten oder Aufrollen und Versiegeln vor unberechtigtem Zugriff geschützt, da Papier ein kostbarer Rohstoff war. Später wurde dieser Vorgang aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer kostenintensiver und aufwändiger als ein fertig konfektionierter Umschlag zum Einstecken und Verschließen des Schreibens. Im heutigen Schriftverkehr werden fast ausschließlich Briefumschläge zum Schutz der Inhalte verwendet, mit Ausnahme von Postwurfsendungen.

Briefumschlagpapier muss undurchsichtig, beschreibbar, bedruckbar und faltfest sein. Es wird holzfrei und holzhaltig, einseitig glatt oder satiniert, weiß und farbig hergestellt, aber auch Recyclingpapier mit Blauem Engel findet Verwendung. 

 

Neuerdings werden für Briefumschläge verstärkt FSC-Papiere eingesetzt, deren Zellstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. FSC-Umschläge können das FSC-Logo oder das Logo des WWF-Pandabären tragen. 

 

Es gibt auch Umschläge aus Kunststofffasern, aus transparenter oder transluzenter Folie sowie Umschläge aus Papyrolin, einem fadenverstärkten Material. 

(Quelle: Wikipedia)